"Der wilde Karpfen"
Der “Wildkarpfen“ verbringt – im Unterschied zum herkömmlichen hochrückigen Speisekarpfen – die doppelte Lebensdauer in seinem Habitat, dem Waldviertler Teich. Durch die im Vergleich zum klassischen Mastkarpfen weitaus niedrigere Besatzdichte steht ihm auch mehr Platz und somit auch ein Gutteil mehr natürliche Nahrung wie Zooplankton, Kleintiere und Krebse zur Verfügung. Somit benötigt der Fisch auch weniger zusätzliche Futterbeigabe. Der wilde Karpfen wächst wesentlich langsamer als seine Kulturformen, doch hängt das ebenfalls von der Temperatur und der Länge der Vegetationsperiode ab. Unsere Teiche liegen auf einer Seehöhe von rund 600 m.
Fazit: Die extensive und nachhaltige Bewirtschaftung im großzügigen naturnahen Gewässer schenkt uns einen 5-7 jährigen Wildkarpfen von besonderer Fleischqualität! Die natürliche Fetteinbindung und die gesunden Fettsäuren wirken sich äußerst positiv auf den Geschmack aus, und machen so den wilden Karpfen zu einer wahren Waldviertler Delikatesse!
„Energie“ in kg Fischfilet:
Ein weiteres Argument für Fisch aus extensiver Haltung in Naturteichen:
In der Produktion ist dieser am „energiesparendsten“. So verschlingt die Produktion von
1 Kilogramm Karpfen 3 Kilowattstunden Energie (entspricht ca. 0.3 Liter Diesel bei einer
CO2-Emission von 0,792 Kg).
Zum Vergleich: Die Produktion von 1 Kilogramm Lachs in der Auqakultur verschlingt satte
47 (!) Kilowattstunden Energie (ca. 4,7 Liter Diesel bei einer CO2-Emission von 12,408 Kg). Somit haben wir ein Lebensmittel mit bester Ökobilanz welches seinesgleichen sucht!
Teich-Revitalisierung – Nachhaltige Teichsanierung
Im Projekt „TeichRevital“ werden bestehende Teiche ökologisch saniert und an moderne Anforderungen angepasst. Durch Entschlammung, verbesserte Wasserführung und nachhaltige Bauweise entstehen gesunde Lebensräume für Fische und Natur.
Das Ergebnis: höhere Wasserqualität, stabile Fischbestände und ein wertvoller Beitrag zur regionalen Biodiversität und nachhaltigen Fischproduktion.